DZIAŁOSZYN
Dieses Dorf,und ab 1412 die Stadt,nannte man nach den GrUndern des Ortes,einer Ritterfamilie aus Schlesien,Wappen Działosz.
Die Entwicklung der Stadt war
eng mit ihrer Lage am Handelsweg von Kiev nach Wrocław(Breslau) verbunden.
Nach den ersten EigentUmern der Stadt,der Familie Działosz,kamen die nAchsten Besitzer: Kobylańskis (Wappen Grzymała)
und Męcińskis (Wappen Poraj).
Andrzej Męciński, der Kastellan von Wieluń erbaute zur Wende des 16. und 17. Jh. am Ufer des Flusses Warta ein kleines SchloB,das am Ende
des 18. Jh. von Stanisław Męciński, Landrat con Wieluń, umgebaut wurde. Der grUndete auch einen franzOsischen Garten und einen Weinberg.
Zu den StammgAsten in Działoszyn gehOrte der polnische KOnig Stanisław August, Schulfreund von Męciński.

Der KOnig zAhlte zu grOBten Kunstliebhabern
und AnhAngern prunkhafter Feste. 1804 gingen alle GUter der Familie Wzdulski.
Mieter und Besitzer jUdischer Herkunft vernachlABigten in der 2. HAlfte des 19. Jh.
sowohl die GUter und als auch sAmtliche GebAude.
Das SchloB wurde zur Ruine.
Die Stadt Działoszyn war berUhmt als Zentrum der Produktion erstklassiger Pergaments.
1869 verlor der Ort die Stadtrechte.Działoszyn bekam sie am 1. Januar 1994 wieder.